Die Wellen des Lebens reiten

Geburt und Tod. Einatmen und Ausatmen. Tag und Nacht. Hochs und Tiefs. Immer wieder. Ohne Pause. Wellenartige Bewegungen als die einzige Konstante unter all den Veränderungen unseres Lebens.

Die Hochs des Lebens zu sehr festzuhalten und die Tiefs um jeden Preis zu vermeiden führen zu Schmerz und Leid. Eine Abtrennung vom Leben. Umso mehr du dich an etwas klammerst oder etwas vermeiden willst, desto unfreier wirst du. Du sperrst dich ein und begibst dich in die Unfähigkeit zu handeln. Du verwehrst dir, frei und aus dem Herzen zu agieren.

Du machst dich selbst zum Opfer äußerer Umstände. Nicht das Leben, sondern du selbst. Dann bist du im absoluten Widerstand. Beim Versuch, eine Welle des Lebens aufzuhalten, verletzt du dich nur selbst. Denn es ist nicht möglich.

Lasse dich nicht von der Wellen des Lebens beeindrucken. Werde zum Meer.

Keine Welle währt ewig, und es liegt an dir, ob du dich dagegen sträubst oder ob du weich bleibst und sie durch dich hindurch fließen lässt. Und trotz ihrer Heftigkeit in dir selbst verankert bleibst. Umso stärker und unkontrollierbarer die Wellen, umso mehr Potential halten sie für dich bereit.

Bedingungsloses Zulassen.

Keine Opferhaltung.

Du beginnst zu wachsen. Und du bist bereit, gehaltreiche und hochwirksame Handlungen aus dem Herzen zu setzen. Frei von jeglicher Anstrengung, in Verbindung mit dir selbst. Du trittst ein in den Raum deines Selbst, in dem du nicht mehr mit dem identifiziert bist, was um dich herum geschieht.

Du bist bei dir. In deinem Zuhause. Deinen Körper spürend und um die Ewigkeit wissend.